Wittich & Wittich — Wirtschaftsprüfer · Steuerberater · Rechtsanwalt
Die Nachricht im Einzelnen

25.04.2019

Zusammenfassende Meldung: Elektronische Übermittlung über ELMA5

Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) informiert über die elektronische Übermittlung von Zusammenfassenden Meldungen (ZM) über die Massendatenschnittstelle ELMA5 und über Neuerungen ab dem 01.04.2019.

Die Datensatzbeschreibung für die Massendatenschnittstelle ELMA5 zur elektronischen Übermittlung von ZM wird geändert. Die Behörde macht darauf aufmerksam, dass ab dem 01.04.2019 Lieferdatensätze für die ZM in den beiden ersten Stellen des Datenfelds „USt-IdNr. des EU-Unternehmers“ zwingend ein zulässiges Länderkennzeichen enthalten müssen. Auf der Homepage des BZSt sind die zulässigen Länderkennzeichen aufgelistet. Es werden dort ebenfalls Hinweise für den Fall des ungeregelten Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU (Brexit) zum 29.03.2019 gegeben.

ZM sind die Basis für die Kontrolle der Besteuerung aller innergemeinschaftlichen Lieferungen und Dienstleistungen. Die Mitgliedstaaten speichern die Informationen, die sie durch die Abgabe der ZM der Unternehmen erhalten, in elektronischen Datenbanken und können von den Behörden des Bestimmungslandes abgerufen werden. Im Rahmen des Informationsaustausches können Finanzämter auch Einzelauskunftsersuchen stellen und damit ganz gezielt nachprüfen, inwieweit die Angaben in den Steuererklärungen korrekt gemacht worden sind. Die Abgabe der ZM muss auf elektronischem Weg erfolgen.

Sofern zur elektronischen Übermittlung der ZM ein Softwareprodukt eines kommerziellen Anbieters genutzt wird, ist der Softwareanbieter zu informieren, damit dieser rechtzeitig entsprechende Programmanpassungen vornehmen kann.

Hinweis: Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des BZSt.

BZSt, Meldung v. 13.02.2019; www.bzst.de

Haftungshinweis

Dieser Beitrag ist nach bestem Wissen zusammengestellt. Eine Haftung kann trotz sorgfältiger Bearbeitung nicht übernommen werden. Zu dem behandelten Thema wird gerne weitere Auskunft erteilt.

zurück

Dienstag, 25. Juni 2019

Unsichere Leistungserbringung: Vorsteuerabzug ausgeschlossen

Das Finanzgericht Münster (FG) hat entschieden, dass der Vorsteuerabzug für eine Anzahlung ausgeschlossen ist, wenn der Unternehmer zum Zeitpunkt der Anzahlung gewusst hat, dass die Leistung voraussichtlich nicht erbracht wird.Hier ging es um eine ...weiter


Montag, 24. Juni 2019

Ausländische Quellensteuer: Ohne Nachweis keine Anrechnung auf deutsche Steuerschuld

Als „Quellensteuer“ bezeichnet man eine Steuer, die direkt an der Quelle der Auszahlung von der Leistungsvergütung abgezogen und an das Finanzamt abgeführt wird. Sie fällt beispielsweise auf das Honorar eines deutschen Künstlers an, der im ...weiter